Le Bon – Auf dem Weg zum Gipfel vom Kreuzberg

Was passiert, wenn sich zwei leidenschaftliche Esserinnen vereinen, kann man jetzt schon seit ein paar Monaten sehen. Wenn sich diese beiden zum ersten Mal zu einem offiziellen „Geschäftsessen“ treffen, darf es natürlich nicht irgendein beliebiges Restaurant sein. Da muss schon was Gutes her, neu und würdig, darüber zu schreiben. Noch nicht einmal wurde dieses gesucht, aber trotzdem gefunden. Da war es auf einmal  – das Le Bon. Dieses relativ neue Restaurant wurde von dem Jäger und vom Sammler erspäht und sofort als Beute auserkoren. So trafen sich die Essbegierigen draußen im Dunkeln an einem Tisch in diesem wunderschönen Spätsommer. Nachdem der frische und schon gekühlte Weißwein serviert wurde – kam die erste Überraschung an diesem Abend.

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Die Speisekarte war lebendig und konnte sprechen – da macht das jagen und sammeln doch gleich noch mehr Spaß. Die Karte war eine sympathische Kellnerin, die das täglich wechselnde Menü auf einer großen Tafel mit sich trug und jedem Tisch erzählte, was die Angebote des Tages waren, woraus sie bestehen und warum sich der Koch sich für die jeweilige Zusammensetzung entschieden hatte. Ein wirklich guter Service, obwohl die Kellnerin einem schon ein bisschen leid tun kann, wenn sie das ca. 20 Mal am Abend machen muss. Aber uns hat es gefallen.

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Unsere Wahl fiel dann auf eine gemeinsame Vorspeisensuppe, die mit Sauerrahm und Apfelstreifen gemacht wurde. Sie war ganz lecker, wobei allerdings ein bisschen mehr Gewürze nicht geschadet hätten. Die beiden Hauptgänge waren dafür hervorragend. Der Sammler entschied sich für eine Bio-Dinkel Penne mit einer Tomatensauße und knusprigen Kapern. Der Jäger bekam einen Teller mit Jakobsmuscheln auf einem Cous Cous- Avocadocreme-Bett mit gegrillten Karotten. Das war wirklich köstlich und obwohl uns die Sauerrahmsuppe schon fast fertig gemacht hat, ist kein Bissen übrig geblieben. Der krönende Abschluss war dann die Creme Brulée. Die harte Karamellhaube war mit einem Knisterpulver bestreut, dass das wir alle noch aus der Kindheit kennen. Bei jedem Bissen fand dann also ein kleines Karamellfeuerwerk statt.

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Das Le Bon hat sich für uns definitv gelohnt und wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Das Ambiente, die sprechende Speisekarte und natürlich das Essen lohnen einen Besuch und entschädigen auch die ein wenig hohen Preise.

Le Bon
Boppstraße 1, 10967 Berlin

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