Emma Pea – mexikanisches Streetfood auf dem RAW Gelände

Mexikanisches Essen auf dem RAW Gelände

Wenn man in Friedrichshain unterwegs ist und trotz des Berliner „esgibt24Stundenwaszutun“ Angebot nicht so richtig weiß, wohin man gehen soll, findet sich auf dem RAW Gelände an der Revaler Straße eigentlich immer etwas Passendes. Wenn man aber nicht grad schwimmen, klettern, feiern oder flohmärktisch shoppen will, sondern einen schönen Rückzugsort sucht, der auch noch gaumenbelustigendes Essen anbietet, dann sollte man ins Emma Pea gehen.

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Das kleine Restaurant mit dem Fokus auf mexikanische Speisen und dazugehöriger Bar (abends ab 21Uhr) sieht von außen erstmal relativ unscheinbar aus. Trotzdem laden die kleine Terrasse und die zufriedenen Gesichter der Gäste ein, sich das Essen mal von der Nähe anzusehen. Für mich gerade besonders wichtig ist das Angebot der vegetarischen und veganen Speisen, wobei man sich erstmal schwer vorstellen kann, wie ein Burrito ohne Fleisch oder eine Quesadilla ohne Käse überhaupt funktionieren kann. Das Emma Pea beweist aber das es geht und zwar ziemlich lecker. Die Auswahl fällt nicht leicht. Was nehmen? Ein Currygericht, ’nen Hamburger, Burrito, ’ne Quesadilla, die Nachos mit verschiedenen Dips, ’ne Suppe…ahh….oder doch gleich den Nachtisch Churros mit Schokolade?

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Ok! Ich wähle ganz souverän den veganen Burrito und bin erleichtert. Der Nette hinter der Theke lächelt mich an und fragt, ob ich nicht doch lieber die Quesadilla nehmen möchte, da sie doch veganen Käse haben. Leichte Verzweiflung macht sich breit – doch lieber das? Nach einigem Hin und Her bleibe ich dann doch beim Burrito, obwohl bis zu meinem nächsten Besuch die Quesadilla in meinem Hinterkopf gespeichert ist. Meine Begleitung bestellt die Nachos mit richtigem Käse und sieht sehr glücklich aus. Sie sagt, dass sie sehr gut schmecken – ich kann nur eine kleine Ecke ohne Käse probieren. Mein Burrito ist allerdings tatsächlich ungeahnt schmackhaft. Das gegrillte Gemüse und der gewürzte Reis sind einfach super abgeschmeckt und man schmeckt das Hausgemachte bei jedem Bissen. Nach dem Verzehr, den ich wirklich lange rauszögere, wandert mein Gedanke zurück zur Quesadilla. Soll ich doch noch? Aber es geht nicht, ich bin pappsatt. Dann bis auf ganz bald meine Liebe – warte auf mich, ich komme zurück so schnell es geht. Versprochen!

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Wenn man sich die Webseite des Restaurants ansieht, kann man Interessantes über die Geschichte der M.R.P.- Bar erfahren. Die schon fast 90 Jahre alte Bar wurde z.B. zu Zeiten der Prohibition dazu genutzt, die Berliner mit Alkohol zu versorgen. In den Sechziger Jahren wurden hier dann Zirkus-und Zooelefanten untergebracht – bis zu 6 Elefanten fanden hier tatsächlich Platz. Daher auch der Name Emma Pea, der auf eine Elefantenkuh namens Emma Peanut aus dem alten Zirkus Brimborium zurückgeht.

 

Emma Pea

Revalerstraße 99

10245 Berlin

http://emmapea.com

 

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