Meet&Eat auf der Grünen Woche 2016

Sonntags, halb zehn in Deutschland kämpfe ich mich durch das Schneegestöber mit nur einem Ziel – die Grüne Woche in den Messehallen von Berlin. Wie in unserem Jahresrückblick bereits erwähnt, möchte ich in diesem Jahr mehr über Themen wie Regionalität und Nachhaltigkeit erfahren und womit könnte man da besser starten, als mit einem Besuch bei denen, die sich am besten damit auskennen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat unter dem Motto „Bio – Mehr Platz für Leben“ eingeladen, alles neue und alte über die Biobranche kennenzulernen. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) hat sich dafür ein ganz besonderes Programm zusammengestellt, bei dem man interaktiv in die Biokochwelt eintauchen konnte.

Gestartet hat das Programm mit dem BioSpitzenkoch Dr. Harald Hoppe, mit dem meine lieben Bloggerkollegen und ich ein veganes Powerfrühstück zusammenbasteln durften. Angefangen von fruchtigen Smoothies, über ein Hafer-Früchte-Crumble bis hin zu einem Brotaufstrich aus Roten Linsen. Alles live auf der Bühne mit hilfreichen Tipps vom BioExperten. Wir haben natürlich alles probiert und jeder einzelne von uns hat für sich seinen ganz persönlichen Favoriten erkoren. Es hat Spaß gemacht, dem Profi bei der Arbeit mal über die Schultern zu schauen und sich nochmal ganz neu inspirieren zu lassen.

meet&eat

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Neben den geschmacklichen Eindrücken fand ich es aber noch viel interessanter zu erfahren, wer und was hinter dem Spitzenkoch eigentlich steckt. Während ich mit Dr. Harald Hoppe die Smoothies zubereitet habe, hatte ich die Gelegenheit zu erfahren, dass er von Haus aus Agraringenieur ist, aber immer auch Koch werden wollte. So hat es sich ergeben, dass er beides miteinander verbunden und das Unternehmen „biond“ gegründet hat. Mit „biond“ ist Herr Dr. Hoppe einer der ersten, der sich dafür einsetzt, dass Schulen und KITAs Bioessen mit hochwertigen und regionalen Lebensmitteln anbieten können. Das Unternehmen beliefert aber auch Bistros, Firmenrestaurants und sogar Privathaushalte. Für ihn ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit zu erkennen, zu fördern und sich mehr im Klaren darüber zu sein, was man auf dem Teller hat und was damit im Körper passiert. Dieses Wissen gibt er unter anderem auch in Kochkursen weiter. Wenn man sich ein bisschen in der Schullandschaft und ihrem gastronomischen Angebot auskennt, werden die Gründe für diese Arbeit nochmal deutlicher. Ich finde es persönlich sehr wichtig, dass Kindern und Jugendlichen gesunde und nachhaltige Ernährung näher gebracht wird, weil das Überangebot in Supermärkten, Fast-Foodketten & Co. einen doch ziemlich erschlagen kann. Und wenn man bedenkt, dass das Essen in der Schule für viele Kinder die einzige warme Mahlzeit am Tag ist, weiß man den Einsatz von Dr. Hoppe und „biond“ umso mehr zu schätzen.

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Mehr Eindrücke vom Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

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Für weitere Informationen:

http://www.biond.de/

https://www.oekolandbau.de/bio-siegel/

https://www.bundesprogramm.de/

 

 

2 thoughts on “Meet&Eat auf der Grünen Woche 2016

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