Salat mit gegrilltem Halloumi und Wassermelone

Süße Wassermelone, salziger Halloumi und ein frisches Dressing ergeben einen Teller, der nach Sommer, Marktbesuch und Urlaub schmeckt. Der Salat mit gegrilltem Halloumi und Wassermelone ist schnell zubereitet, braucht nur wenige Zutaten und funktioniert sowohl als leichtes Mittagessen als auch als Beilage zum Grillabend.

Seinen besonderen Reiz bekommt das Rezept durch die unterschiedlichen Temperaturen und Texturen: Die Melone bleibt kühl und saftig, während der Käse außen goldbraun wird und innen weich bleibt. Dazu kommen knackige Gurke, aromatische Kräuter und ein säuerlicher Limetten-Dressing, das die Süße ausbalanciert.

Am besten schmeckt der Wassermelonen-Halloumi-Salat an warmen Tagen, wenn die Zutaten direkt aus dem Kühlschrank beziehungsweise vom Grill auf den Teller kommen. Auch für ein Picknick, ein spätes Frühstück oder ein mediterran inspiriertes Abendessen ist er eine unkomplizierte Wahl.

Die Zutaten Für Den Sommer-Salat

Für vier Portionen werden etwa 500 Gramm kernarme Wassermelone, 250 Gramm Halloumi, eine Salatgurke, eine kleine rote Zwiebel und eine Handvoll Minze benötigt. Wer mag, ergänzt Rucola oder Babyspinat als grüne Basis. Die Blätter sollten jedoch nicht zu dominant sein, damit die Kombination aus Melone und Käse im Mittelpunkt bleibt.

Für das Dressing braucht es drei Esslöffel Olivenöl, den Saft einer Limette, einen Teelöffel Honig oder Ahornsirup und etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Salz wird nur sparsam eingesetzt, denn Halloumi bringt bereits eine deutliche Würze mit. Chiliflocken sorgen für eine angenehme Schärfe, geröstete Pistazien oder Kürbiskerne für zusätzlichen Biss.

Bei der Wassermelone lohnt es sich, auf ein schweres, festes Stück mit intensivem Duft zu achten. Das Fruchtfleisch sollte tiefrot und möglichst knackig sein. Eine überreife Melone wird im Salat schnell wässrig. Der Halloumi darf klassisch, mit Kräutern oder leicht geräuchert sein.

Halloumi Richtig Grillen

Den Halloumi aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Anschließend den Käse in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Zu dünne Stücke brechen leicht und verlieren auf dem Grill schnell ihre Saftigkeit. Auf einer Grillplatte, in einer gusseisernen Pfanne oder direkt auf einem sauberen Grillrost gelingt die Zubereitung gleichermaßen gut.

Die Grillfläche zunächst kräftig erhitzen und den Halloumi ohne zusätzliches Öl auflegen. Nach ungefähr zwei bis drei Minuten bilden sich goldbraune Streifen. Dann die Scheiben vorsichtig wenden und von der zweiten Seite grillen. Der Käse sollte außen Farbe bekommen, aber innen noch weich sein. Zu langes Grillen macht ihn fest und quietschig.

Für ein besonders aromatisches Ergebnis kann der Halloumi vor dem Grillen mit etwas Olivenöl, Zitronenabrieb, getrocknetem Oregano und schwarzem Pfeffer mariniert werden. Salz ist auch hier nicht notwendig. Wer keinen Grill besitzt, verwendet eine beschichtete Grillpfanne und legt den Käse erst hinein, wenn sie richtig heiß ist.

Dressing Und Zutaten Ausbalancieren

Die Wassermelone in mundgerechte Dreiecke oder Würfel schneiden und die Gurke in dünne Halbmonde teilen. Die rote Zwiebel wird besonders mild, wenn sie kurz in kaltem Wasser liegt. Danach alles gut abtropfen lassen und mit den Kräutern vorsichtig vermengen. Die Minze sollte erst kurz vor dem Servieren untergehoben werden, damit sie frisch bleibt.

Für das Dressing Limettensaft, Olivenöl, Honig, Pfeffer und nach Wunsch Chiliflocken in einem kleinen Glas kräftig schütteln. Das Verhältnis aus Säure, Süße und Fett lässt sich leicht anpassen: Bei sehr süßer Melone darf das Dressing säuerlicher ausfallen, während eine weniger aromatische Frucht von etwas mehr Honig profitiert.

Zutat Menge für vier Portionen Funktion im Salat
Wassermelone 500 g Saftige Süße und Frische
Halloumi 250 g Würzige, warme Komponente
Salatgurke 1 Stück Knackigkeit und Leichtigkeit
Rote Zwiebel 1 kleine Milde Schärfe
Minze 1 Handvoll Kühles, frisches Aroma
Limette 1 Stück Säure im Dressing
Olivenöl 3 EL Rundet das Dressing ab
Honig oder Ahornsirup 1 TL Gleicht die Säure aus
Pistazien oder Kerne 2 EL Knuspriger Kontrast

Den Salat erst kurz vor dem Essen anmachen. Wird das Dressing zu früh hinzugefügt, verliert die Gurke ihre Knackigkeit und die Melone gibt zu viel Flüssigkeit ab. Besonders schön wirkt der Teller, wenn die kühlen Zutaten verteilt, die warmen Halloumi-Scheiben daraufgelegt und die Kräuter ganz zum Schluss darübergestreut werden.

Varianten Mit Reisegefühl

Die Kombination erinnert an warme Abende am Mittelmeer, lässt sich aber mit unterschiedlichen Zutaten in neue Richtungen lenken. Einige schwarze Oliven, eingelegte Peperoni und ein wenig getrockneter Oregano geben dem Salat eine griechische Note. Feta kann zusätzlich zerbröselt werden, wobei dann die Menge an Halloumi oder Salz reduziert werden sollte.

Für eine orientalische Variante passen Sumach, gerösteter Sesam und ein Klecks Joghurt mit Tahini. Auch Granatapfelkerne bringen Säure und Farbe auf den Teller. Wer sich von asiatischen Aromen inspirieren lassen möchte, ersetzt die Minze teilweise durch Koriander und verfeinert das Dressing mit einem kleinen Schuss Reisessig. Solche Abwandlungen passen zu einer Küche, die gern unterwegs entdeckt wird – etwa bei kulinarischen Eindrücken aus Japan.

Als sättigende Ergänzung eignen sich geröstetes Sauerteigbrot, Bulgur, Couscous oder kleine Ofenkartoffeln. Auch weiße Bohnen oder Kichererbsen machen aus dem frischen Beilagensalat eine vollständige Mahlzeit. Besonders gut funktionieren Zutaten, die etwas nussige Tiefe mitbringen, ohne die Wassermelone zu überdecken.

Servieren Und Vorbereiten

Der ideale Zeitpunkt zum Servieren liegt direkt nach dem Grillen. Dann trifft der warme, leicht knusprige Halloumi auf die gekühlte Melone. Den Käse entweder auf dem fertig angerichteten Salat verteilen oder separat auf einer Platte anrichten. Ein wenig Limettenabrieb, frische Minzblätter und grob gehackte Pistazien machen den Teller optisch und geschmacklich lebendiger.

Für Gäste können alle Zutaten vorbereitet werden: Melone und Gurke werden geschnitten und gekühlt, das Dressing wird in einem Glas aufbewahrt und der Halloumi erst kurz vor dem Essen gegrillt. So bleibt der Salat frisch und die Küche weitgehend entspannt. Auch Reste lassen sich am nächsten Tag noch essen, sollten dann jedoch ohne zusätzliches Dressing im Kühlschrank gelagert werden.

Wer Inspiration für genaue Mengen, saisonale Beilagen und unkomplizierte Küchenideen sucht, findet bei Cook Journal viele passende Anregungen. Für ein Buffet empfiehlt es sich, den Salat in einer flachen Schale anzurichten. Dadurch verteilt sich der Käse besser und die Melonenstücke werden nicht zerdrückt.

Der Salat passt zu gegrilltem Gemüse, Maiskolben und knusprigem Fladenbrot. Als Getränk harmonieren Mineralwasser mit Limette, hausgemachte Zitronenlimonade oder ein trockener Rosé. Auch ein kühler Weißwein mit wenig Restsüße begleitet die salzige Käsekruste und die fruchtige Melone sehr schön.

Dieses Rezept gehört zu den Gerichten, die mit wenig Aufwand nach einem kleinen Urlaub auf dem Teller schmecken. Speichere dir die Zutatenliste für den nächsten warmen Abend, probiere deine liebste Variante aus und teile den Salat am besten direkt in der Mitte des Tisches – so kommt jeder an die goldbraunen Halloumi-Stücke und die saftige Wassermelone.